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María Luisa

Sevilla liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel am Fluss Guadalquivir. Hier wurde der Maria Luisa Park angelegt, unweit des Flusses und in Verlängerung der großen Straßenachsen der Altstadt. Dieser Park, der so reich an unterschiedlichen Formen, aber dennoch typisch hispanisch. Die Einheimischen gehen gern darin spazieren und freuen sich an heißen Tagen über die kühlenden Schatten der dichten Vegetation. Im 19. Jahrhundert war der Park noch ein Garten. Er gehörte zum Palast von Santa Elmo, der Residenz der Infantin Luisa Fernanda Herzogin von Montpensier, besser bekannt unter dem Namen Maria Luisa. 1893 schenkte die Infantin den Garten der Stadt. Aus dem königlichen Garten wurde nun ein großer öffentlicher Park mit 38 Hektar Fläche

Alcázar

Seit dem 9. Jahrhundert hat sich der Alcázar von Sevilla immer wieder neu erfunden. Je nachdem, ob hier muslimische Kalifen und Emire oder christliche Monarchen residierten. 1972 wird er in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen. Bis heute wird der Palast mit seinen Gärten gelegentlich von der spanischen Königsfamilie bewohnt. Die Mauren waren die ersten, die hier Obst und Gemüsegärten anlegten. Im zwölften Jahrhundert erliegen auch die Almohaden, eine Berber Dynastie aus Marokko, dem erhabenen Charme dieses Ortes. Sie erbauen einen Palast und nutzen den fruchtbaren Boden für den Anbau von Zitrusfrüchten und Jasmin. Zum Schutz ihrer Bauten, Felder und Gärten errichten sie eine Festungsmauer. Mit der christlichen Eroberung im 13. Jahrhundert endet ihre Herrschaft. Daraufhin lässt Peter der Erste von Kastilien, einen imposanten Palast errichten. Eine Mischung aus christlicher und maurischer Baukunst.