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Magische Gärten

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Freÿr

Nur selten wird ein Anwesen so von der Natur beherrscht wie dieses. Steile Felshänge, ein Fluss, der das Tal formt und ein riesiger Wald, der es umschließt. Inmitten dieser Natur Kulisse erhebt sich Schloss Freyr mit seinen zeitlosen Gärten.

Sein Erbe liegt in den Händen einer einzigen Familie. Seit Jacques de Beauvoir das Schloss im Jahr 1410 erworben hat. Ein Garten, der von seinen Besitzern und der Geschichte oft verschönert und manchmal verschandelt wurde, dem aber vor allem der Lauf der Zeit seine Patina und seinen ganz eigenen Charme verliehen hat.

María Luisa

Sevilla liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel am Fluss Guadalquivir. Hier wurde der Maria Luisa Park angelegt, unweit des Flusses und in Verlängerung der großen Straßenachsen der Altstadt. Dieser Park, der so reich an unterschiedlichen Formen, aber dennoch typisch hispanisch. Die Einheimischen gehen gern darin spazieren und freuen sich an heißen Tagen über die kühlenden Schatten der dichten Vegetation. Im 19. Jahrhundert war der Park noch ein Garten. Er gehörte zum Palast von Santa Elmo, der Residenz der Infantin Luisa Fernanda Herzogin von Montpensier, besser bekannt unter dem Namen Maria Luisa. 1893 schenkte die Infantin den Garten der Stadt. Aus dem königlichen Garten wurde nun ein großer öffentlicher Park mit 38 Hektar Fläche

Alcázar

Seit dem 9. Jahrhundert hat sich der Alcázar von Sevilla immer wieder neu erfunden. Je nachdem, ob hier muslimische Kalifen und Emire oder christliche Monarchen residierten. 1972 wird er in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen. Bis heute wird der Palast mit seinen Gärten gelegentlich von der spanischen Königsfamilie bewohnt. Die Mauren waren die ersten, die hier Obst und Gemüsegärten anlegten. Im zwölften Jahrhundert erliegen auch die Almohaden, eine Berber Dynastie aus Marokko, dem erhabenen Charme dieses Ortes. Sie erbauen einen Palast und nutzen den fruchtbaren Boden für den Anbau von Zitrusfrüchten und Jasmin. Zum Schutz ihrer Bauten, Felder und Gärten errichten sie eine Festungsmauer. Mit der christlichen Eroberung im 13. Jahrhundert endet ihre Herrschaft. Daraufhin lässt Peter der Erste von Kastilien, einen imposanten Palast errichten. Eine Mischung aus christlicher und maurischer Baukunst.

Inverewe

Ende des 19. Jahrhunderts beschließt der schottische Adlige Osgood McKenzie, im Winde gepeitschten Nordwesten der Highlands eine Oase für exotische Pflanzen zu erschaffen. Lock you ist ein Meeres Arm, an dem sich dank des Golfstroms zahlreiche Pflanzen aus Chile, Nepal und Südafrika heimisch fühlen. Diese 25 Hektar Gemüsegarten, Wald und Park sind eine absolute Ausnahme auf diesem Breitengrad knapp unterhalb Süd Grönlands.

Quinta da Regaleira

25 km von Lissabon entfernt, entsteht Anfang des 20. Jahrhunderts der Garten Quinta da Regaleira. Zu dieser Zeit dient die Stadt Sintra der Lissabonner Upperclass als Sommerfrische. Hier genießt sie das kühlere Klima. Grundstückseigentümer Carvalho de Monteiro (António Augusto de Carvalho Monteiro Barão de Regaleira, war ein portugiesischer Unternehmer, Exzentriker, Kunstsammler und Freimaurer. Er gehörte zu den „Kaffeebaronen“ in Brasilien. Weltbekannt wurde er durch seinen Sitz, das von ihm selbst entworfene Schloss Quinta da Regaleira in Sintra, heute UNESCO-Welterbe) und der italienische Architekt und Bühnenbildner Luigi Manini verwandeln den Garten in einen Ort, der zum Träumen anregt und die Fantasie beflügelt.

Marqueses de Fronteira

Der Park des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon, gehört zu den Besterhaltenen Gärten Portugals. Das ehemalige Jagdschloss und sein über sechs Hektar großer Garten sind seit seinem Bau im späten 17. Jahrhundert im Besitz von nur einer Familie. Bei seiner Entstehung lag der Park in unmittelbarer Nähe eines Waldes und zahlreicher Wasserquellen. Heute befindet er sich direkt in Portugals Hauptstadt im Stadtteil Benfica. Im Garten sind viele ausländische Einflüsse sichtbar. Vor allem aus Frankreich, Italien und dem arabischen Raum.

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